{"id":281,"date":"2021-01-12T11:38:12","date_gmt":"2021-01-12T10:38:12","guid":{"rendered":"http:\/\/marielosophie.de\/?p=281"},"modified":"2021-01-12T11:38:52","modified_gmt":"2021-01-12T10:38:52","slug":"und-was-machen-die-versprochenen-hilfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/marielosophie.de\/?p=281","title":{"rendered":"Und was machen die versprochenen Hilfen?"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Um es gleich vorweg zu nehmen: NICHTS. NADA!<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist noch kein einziger Cent der versprochenen November und Dezemberhilfen eingetroffen. <\/p>\n\n\n\n<p>Seit 10 Wochen passiert&#8230;. <strong>nichts<\/strong>.  Wie es den anderen Soloselbst\u00e4ndigen geht, kann ich mir bestens vorstellen, denn wir sind ja in der selben Situation. Und wenn die Familie nicht f\u00fcr die Politik einspringen w\u00fcrde, dann g\u00e4be es unser Atelier jetzt auch nicht mehr. Die Familie als Auffangbecken f\u00fcr die, denen die Arbeit verboten wurde; und jetzt im Sturm des Virus einfach h\u00e4ngen gelassen werden. Versprechungen von schneller unb\u00fcrokratischer Hilfe &#8211; sie sind hohl. Nichts als Versprechungen, die mit der t\u00e4glichen Tragik der Soloselbst\u00e4ndigen spielen. Hoffnungen erzeugen, die pulverisiert werden in den M\u00fchlen der B\u00fcrokratie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Seit 10 Wochen warten wir auf die versprochenen Hilfen. Wir halten uns an s\u00e4mtliche Bestimmungen und Verordnungen, wir \u00fcbernehmen Verantwortung und setzen unsere Existenz aufs Spiel. Weil wir solidarisch sind. Weil wir wollen, dass die Alten nicht sterben.  Aber wo sind die Hilfen? <\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weder schnell noch unb\u00fcrokratisch &#8211; nichts stimmt von dem, was die Regierung \u00f6ffentlich verspricht.  Schnell? Sind 10 Wochen schnell? Ganz sicher eher das Gegenteil. Denn in 10 Wochen k\u00f6nnen Vielen die Kosten, die jeden Monat weiterlaufen, die Luft abdrehen. Nicht jeder kann 10 Wochen und mehr durchhalten mit weiterlaufenden Kosten null Einnahmen. Das Problem l\u00f6st sich von selbst, man muss nur lange genug warten, bis die meisten einfach nicht mehr existieren. Und schon hat man einiges an Euros eingespart. <\/p>\n\n\n\n<p><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Wir sind ja sowieso nicht systemrelevant &#8211; also: WHO CARES?<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was n\u00fctzt eine versprochene Hilfe, wenn sie so lange auf sich warten l\u00e4sst, bis der gr\u00f6\u00dfte Teil derjenigen, die dringend darauf warten, aus dem Markt gekickt ist? Nicht jeder hat Familie, die einen unterst\u00fctzt. Ich f\u00fchle mit all denjenigen, denen gerade die Luft ausgeht. Wo es auf <strong>jeden<\/strong> Tag ankommt. Jeden Tag, an dem nichts passiert, ist ein weiteres potentielles Ende.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><span class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color\">Schluss Ende Aus f\u00fcr die eigene Existenz. <\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Undb\u00fcrokratisch und schnell &#8211; welche Farce!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um es gleich vorweg zu nehmen: NICHTS. NADA! Es ist noch kein einziger Cent der versprochenen November und Dezemberhilfen eingetroffen. Seit 10 Wochen passiert&#8230;. nichts. Wie es den anderen Soloselbst\u00e4ndigen geht, kann ich mir bestens vorstellen, denn wir sind ja in der selben Situation. Und wenn die Familie nicht f\u00fcr die Politik einspringen w\u00fcrde, dann g\u00e4be es unser Atelier jetzt auch nicht mehr. Die Familie als Auffangbecken f\u00fcr die, denen die Arbeit verboten wurde; und jetzt im Sturm des Virus einfach h\u00e4ngen gelassen werden. Versprechungen von schneller unb\u00fcrokratischer Hilfe &#8211; sie sind hohl. Nichts als Versprechungen, die mit der t\u00e4glichen Tragik der Soloselbst\u00e4ndigen spielen. Hoffnungen erzeugen, die pulverisiert werden in den M\u00fchlen der B\u00fcrokratie. Seit 10 Wochen warten wir auf die versprochenen Hilfen. Wir halten uns an s\u00e4mtliche Bestimmungen und Verordnungen, wir \u00fcbernehmen Verantwortung und setzen unsere Existenz aufs Spiel. Weil wir solidarisch sind. Weil wir wollen, dass die Alten nicht sterben. Aber wo sind die Hilfen? Weder schnell noch unb\u00fcrokratisch &#8211; nichts stimmt von dem, was die Regierung \u00f6ffentlich verspricht. Schnell? Sind 10 Wochen schnell? Ganz sicher eher das Gegenteil. Denn in 10 Wochen k\u00f6nnen Vielen die Kosten, die jeden Monat weiterlaufen, die Luft abdrehen. Nicht jeder kann 10 Wochen und mehr durchhalten mit weiterlaufenden Kosten null Einnahmen. Das Problem l\u00f6st sich von selbst, man muss nur lange genug warten, bis die meisten einfach nicht mehr existieren. Und schon hat man einiges an Euros eingespart. Wir sind ja sowieso nicht systemrelevant &#8211; also: WHO CARES? Was n\u00fctzt eine versprochene Hilfe, wenn sie so lange auf sich warten l\u00e4sst, bis der gr\u00f6\u00dfte Teil derjenigen, die dringend darauf warten, aus dem Markt gekickt ist? Nicht jeder hat Familie, die einen unterst\u00fctzt. Ich f\u00fchle mit all denjenigen, denen gerade die Luft ausgeht. Wo es auf jeden Tag ankommt. Jeden Tag, an dem nichts passiert, ist ein weiteres potentielles Ende. Schluss Ende Aus f\u00fcr die eigene Existenz. Undb\u00fcrokratisch und schnell &#8211; welche Farce!<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281"}],"collection":[{"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=281"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":283,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/281\/revisions\/283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=281"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=281"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/marielosophie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=281"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}